{"id":589,"date":"2019-03-26T14:43:27","date_gmt":"2019-03-26T12:43:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.psychose-seminar.info\/?page_id=589"},"modified":"2019-03-26T14:43:27","modified_gmt":"2019-03-26T12:43:27","slug":"wie-gelingt-eine-gute-verstaendigung-zwischen-angehoerigen-und-der-psychiatrie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.psychose-seminar.de\/?page_id=589","title":{"rendered":"Wie gelingt eine gute Verst\u00e4ndigung zwischen Angeh\u00f6rigen und der Psychiatrie?"},"content":{"rendered":"\n<p> <strong>Anwesend: 12 (Herr Kilian und Herr Lange aus der LVR-Klinik. Herr Keutgen aus der Angeh\u00f6rigenselbsthilfegruppe).<\/strong><br><strong><br> Moderation: Frau Dangel, Herr Schmidt<\/strong><br><strong><br> Protokoll: Frau Els\u00e4sser<\/strong><br><strong><br> Erster Teil:<\/strong><br><br> W\u00fcnsche, Ideen, Fragen werden auf Karten geschrieben, gesammelt und<br> geordnet.<br><br> Aus Sicht der Angeh\u00f6rigen:<br><br> Hinweise von Angeh\u00f6rigen werden nicht geh\u00f6rt.<br> Wie kann man jemanden, der an Psychose erkrankt ist \u00fcberzeugen, dass er<br> krank ist und Hilfe braucht?<br> Einbeziehung der Angeh\u00f6rigen ist nach wie vor mangelhaft. Werden immer noch als l\u00e4stig betrachtet.<br> Besuchszeiten in der Klinik offen oder begleitet<br> Datenschutz der Klinik gegen\u00fcber Angeh\u00f6rigen, der Klinik gegen\u00fcber<br> Krankenkasse?<br><br> Aus Sicht der Helfer:<br><br> Arztsprechstunden f\u00fcr Angeh\u00f6rige<br> Gemeinsame Gespr\u00e4che in der Klinik (Arzt, Angeh\u00f6rige, Betroffene)<br> Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Erkrankung aller Beteiligten<br> Wie kann man negativen Vorurteile Angeh\u00f6riger vorbeugen oder ausr\u00e4umen?<br> Welche Unterst\u00fctzung w\u00fcnschen sich Angeh\u00f6rige von einem Therapeuten?<br> W\u00e4ren Sie als Angeh\u00f6rige an einem Angeh\u00f6rigenseminar in einer Klinik<br> interessiert?<br> Gemeinsame Behandlungsvereinbarung<br> An Patienten gerichtete Frage: Wie stehen Sie zu einem Austausch zwischen ihren Angeh\u00f6rigen und dem Therapeuten?<br> Hat man als Betroffener Vertrauen zu den Angeh\u00f6rigen?<br><br> Aus Sicht der Betroffenen:<br><br> indem man aufkl\u00e4rt \u00fcber Krankheit und man spricht \u00fcber Medikamente<br> mit Gespr\u00e4chsangeboten f\u00fcr Angeh\u00f6rige<br> Mir wurde Akteneinsicht verwehrt<br> EhrlichkeitZeit f\u00fcr Kommunikation<br> Kommunikation verbessern, wie?<br> Co-Abh\u00e4ngigkeit<br><br> Stichpunkte in der Diskussion:<br><br> Helfen bei Alkoholismus und auch Psychose ist nicht m\u00f6glich. Der Helfer<br> (Angeh\u00f6riger) kann nur etwas f\u00fcr sich selbst tun. Das ist schwer auszuhalten. Stichwort Co-Abh\u00e4ngigkeit.<br> <br>Mancher Angeh\u00f6riger ist gesundheitlich nicht besser dran durch die Belastung.<br><br> Krankheitseinsicht kommt nur manchmal schleppend. Man lernt sich mit der Zeit besser selbst kennen.<br> <br>Wunsch an die \u00c4rzte: Respektvoller Umgang, Zeit.<br><br> \u00c4rzte sind Menschen.<br> <br>Als Angeh\u00f6riger und Betroffener muss man lernen, Bed\u00fcrfnisse zu formulieren und sich durchzusetzen.<br><br> Angeh\u00f6rige haben in der Umwelt mit Stigmatisierung zu k\u00e4mpfen.<br> <br>Es gibt auch Patienten, die Angeh\u00f6rige nicht dabei haben wollen.<br><br> Angeh\u00f6rige klagen \u00fcber mangelnde Information durch Helfer. Sie w\u00fcnschen sich zum Beispiel die Aussage: \u201eWir k\u00f6nnen erst in drei Wochen miteinander sprechen\u201c. Das hilft vielen Menschen weiter. Stattdessen wird oft gar nichts gesagt.<br><br> Angeh\u00f6rige m\u00f6chten konkrete Ziele benannt haben.<br><br> Vielleicht kann ein Leitfaden f\u00fcr Angeh\u00f6rige erstellt werden, in dem erkl\u00e4rt wird, dass die Behandlung l\u00e4ngere Zeit in Anspruch nimmt, bevor der Angeh\u00f6rige involviert wird.<br><br> Die Frage wird gestellt: Wer bezahlt die Arbeit mit Angeh\u00f6rigen? Meinung: das  tr\u00e4gt zur Genesung bei und muss drin sein.<br><br> Helfer sagen, dass sie schon in der LVR-Klinik Angeh\u00f6rigenseminare angeboten haben, aber diese wurden kaum in Anspruch genommen.<br> <br>Es gibt Angeh\u00f6rige, die geben sich mit der einfachen Diagnose schon zufrieden  und fragen nicht nach ihrem Anteil am System de Erkrankung.<br><br> Selbsthilfegruppe f\u00fcr Angeh\u00f6rige berichtet \u00fcber Schwellenangst bei<br> Angeh\u00f6rigen, in eine Selbsthilfegruppe zu gehen.<br><br>Vertreter der LVR-Klinik sind best\u00fcrzt \u00fcber das schlechte Image der LVR-Klinik im Bereich der Angeh\u00f6rigenarbeit.<br> <br>Vieles hat sich in den vergangen Jahren verbessert in der Psychiatrie. An der Arbeit mit Angeh\u00f6rigen muss weiter etwas getan werden. Dazu ist dieses Seminar hilfreich.<br><br><strong> Zweiter Teil:<\/strong><br><br> Ausblick:<br><br> Welche Hilfen werden ben\u00f6tigt?<br> <br><em>Angeh\u00f6rige:<\/em><br><br> Arztgespr\u00e4ch<br> Leitfaden f\u00fcr Angeh\u00f6rige<br><br> <em>Betroffene:<\/em><br><br> Selbstbestimmung, Deutungshoheit \u00fcber meine Erkrankung.<br> Selbsthilfe, sich um die eigene Erkrankung k\u00fcmmern.<br><br> <em>Helfer:<\/em><br><br> Bezahlte Arbeitszeit.<br> Aus der Betriebsblindheit herauskommen.<br> Selbstverst\u00e4ndliches Hinterfragen.<br><br> Abschlussrunde:<br><br> Was hat Ihnen diese Veranstaltung gebracht? Was nehmen sie mit? Was lassen Sie hier?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anwesend: 12 (Herr Kilian und Herr Lange aus der LVR-Klinik. Herr Keutgen aus der Angeh\u00f6rigenselbsthilfegruppe). Moderation: Frau Dangel, Herr Schmidt Protokoll: Frau Els\u00e4sser Erster Teil: W\u00fcnsche, Ideen, Fragen werden auf Karten geschrieben, gesammelt und geordnet. 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