{"id":378,"date":"2016-06-15T03:53:37","date_gmt":"2016-06-15T01:53:37","guid":{"rendered":"https:\/\/psychose-seminar.info\/?page_id=378"},"modified":"2016-06-15T03:53:37","modified_gmt":"2016-06-15T01:53:37","slug":"ambulante-hilfe-die-bei-psychische-erkrankung-nach-hause-kommt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.psychose-seminar.de\/?page_id=378","title":{"rendered":"Ambulante Hilfe, die bei psychische Erkrankung nach Hause kommt"},"content":{"rendered":"<p class=\"western\" align=\"center\"><span style=\"font-family: Comic Sans MS,cursive;\"><span style=\"font-size: medium;\"><u>Protokoll des Psychoseseminars vom 15. Juni 2016<\/u><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"center\"><span style=\"font-family: Comic Sans MS,cursive;\"><span style=\"font-size: medium;\"><u><b>von 19.00 \u2013 20:45 Uhr<\/b><\/u><\/span><\/span><u> <\/u><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"center\"><span style=\"font-family: Comic Sans MS,cursive;\"><span style=\"font-size: medium;\"><u>Moderation und Protokoll: Frau Sieburg, Herr Schmidt<\/u><\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><b>Ablauf:<\/b><\/p>\n<p class=\"western\">Begr\u00fc\u00dfung des Auditoriums D\u00fcren und der Assistenz\u00e4rztinnen der LVR Klinik<\/p>\n<p class=\"western\">Vorstellung des Psychoseseminars<\/p>\n<p class=\"western\">Ablauf des Seminars mit Pausen und Getr\u00e4nken und Protokoll erkl\u00e4ren<\/p>\n<p class=\"western\" align=\"center\"><u><b>Das Thema im Psychoseseminar am 015. Juni 2016 lautet:<\/b><\/u><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"center\">\u201e<b>Ambulante Hilfe, die bei psychischen Erkrankung nach Hause kommt?\u201c<\/b><\/p>\n<p class=\"western\">Einstieg : \u201eWer hat Erfahrung mit Hilfe, die nach Hause kommt\u201c<\/p>\n<p class=\"western\">Die Antworten werden auf Karten geschrieben. Die TeilnehmerInnen stellen ihre Karten vor und legen sie dann in die Mitte auf den Boden.<\/p>\n<ul>\n<li>Gesetzliche Betreuung: Die BetreuerInnen kommen auch bei Bedarf ins Haus.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Hausarzt: Wenn vereinbart, k\u00f6nnen auch Haus\u00e4rzte in einem akuten Schub nach Hause kommen und Medikamente bringen, bzw. verschreiben.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Sozial Psychiatrischer Dienst (SPD): Mitarbeiter k\u00f6nnen auch nach Hause kommen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Pflegedienst: z. B. bei \u00e4lteren Menschen, Der Pflegedienst hilft dann bei den Medikamenten u. \u00e4.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>BeWo-BetreuerInnen (Betreutes Wohnen): BeWo ist immer freiwillig. Es ist eine langfristige direkte Hilfe zur Vermeidung akuter Situationen. Manchmal gibt es nur einen kurzen \u201eguten Kontakt\u201c in der Woche zur Pr\u00e4vention.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Etwa 0,5 \u2013 8 Stunden pro Woche; sind mehr Stunden n\u00f6tig, ist eine Wohngruppe sinnvoller.<\/p>\n<p>Eine Bewilligung gilt f\u00fcr 1 \u2013 2 Jahre.<\/p>\n<p>BeWo ist zust\u00e4ndig f\u00fcr:<\/p>\n<ul>\n<li>Alltagsbegleitung<\/li>\n<li>Freizeitgestaltung (z. B. Gruppenangebote)<\/li>\n<li>Tagesstruktur<\/li>\n<li>Ziel ist die Selbstst\u00e4ndigkeit<\/li>\n<li>Tagesgestaltende Leistungen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Multiprofessionelle Zusammenarbeit mit:<\/p>\n<ul>\n<li>Haushaltshilfe<\/li>\n<li>Drogenberatung<\/li>\n<li>\u00c4rzte<\/li>\n<li>gesetzliche Betreuer<\/li>\n<li>Klinik<\/li>\n<li>Haus\u00e4rzte<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Feuerwehr: z. B. nach einem Selbstmordversuch<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Polizei: z. B. wenn der\/ die Betroffene droht, im Schub mit dem Auto zu fahren.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Ordnungsamt: z. B. wenn ein PsychKG n\u00f6tig ist. (Einweisung in die Klinik, weil Eigen- oder Fremdgef\u00e4hrdung vorliegt.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Pers\u00f6nliches Budget: Tr\u00e4ger LVR (Infobrosch\u00fcre anfordern) Man kann sich von dem Geld selber Leistungen einkaufen zur Freizeitgestaltung. Komplizierte Abrechnung.<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Pause<\/b><\/p>\n<p>\u201eWas fehlt in D\u00fcren an Hilfen, die nach Hause kommen? Was gibt es an anderen Orten und w\u00e4re auch f\u00fcr D\u00fcren sinnvoll?<\/p>\n<p>Es werden diesmal blaue Karten geschrieben und sp\u00e4ter vorgetragen:<\/p>\n<ul>\n<li>Interventionsteam zur Krisenbew\u00e4ltigung Zuhause. Hometreatment gibt es in Krefeld.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Manchmal verstehen Helfer mehr , wenn sie die h\u00e4usliche Situation kennen.<\/p>\n<p>Manchmal braucht es nur kurze Hilfe, um eine Einweisung zu verhindern.<\/p>\n<ul>\n<li>Videotelefonat mit dem Arzt\/der \u00c4rztin: nicht im akuten Schub, aber z. B. zur Nachbesprechung nach einer Blutuntersuchung.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Freizeitbegleitung bei eingeschr\u00e4nkter Alltagskompetenz (Zahlt die Krankenkasse, wenn es einen Tr\u00e4ger gibt.)<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p>Zum Schluss m\u00f6chten wir noch Themen sammeln f\u00fcr das 2te Halbjahr.<\/p>\n<ul>\n<li>Hometreatment (jemanden einladen)<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"western\"><b>Abschlussrunde: <\/b>Ein Stein wird in die Runde gegeben: Was hat Ihnen diese Veranstaltung gebracht (was nehmen Sie mit? Was lassen Sie hier?)<\/p>\n<p class=\"western\"><b>Bedanken bei der Seminargruppe (und dem Gast \/ den G\u00e4sten) \u2013 Hinweis auf die Pause im Psychoseseminar bis zum September. Alle weiteren Themen stehen auch auf der Homepage des Psychose \u2013 Seminars: www.psychose-seminar.info<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Protokoll des Psychoseseminars vom 15. 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