{"id":230,"date":"2009-05-20T17:14:39","date_gmt":"2009-05-20T15:14:39","guid":{"rendered":"https:\/\/psychose-seminar.info\/?page_id=230"},"modified":"2009-05-20T17:14:39","modified_gmt":"2009-05-20T15:14:39","slug":"psychose-und-ernaehrung-kann-die-richtige-ernaehrung-zur-genesung-beitragen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.psychose-seminar.de\/?page_id=230","title":{"rendered":"Psychose und Ern\u00e4hrung \u2013 Kann die richtige Ern\u00e4hrung zur Genesung beitragen?"},"content":{"rendered":"<p><b>Protokoll des Psychoseseminars vom 20.05.2009 von 19.00 \u2013 21.15 Uhr<\/b><\/p>\n<p>Protokollant\/in: Fr. Mischke<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst erfolgt die Begr\u00fc\u00dfung des Auditoriums sowie der anwesenden G\u00e4ste Fr. Dr. Freisen (RKD), Fr. Dr. K\u00f6rdel (RKD) und Fr. Grab (RKD)<\/p>\n<p>Es wurde mit einer Kartenabfrage begonnen, die wie folgt lautete:<\/p>\n<p><b>1.Welche Lebensmittel glauben Sie, sind gesund und welche ungesund?<\/b><\/p>\n<p>Folgende Aufz\u00e4hlungen wurden zusammengetragen:<\/p>\n[table &#8220;4&#8221; not found \/]<br \/>\n\n<p><b>2.Es wird erkl\u00e4rt, dass die Einteilung in gesund und ungesund nach neueren Erkenntnissen nicht sinnvoll ist. Die Informationen stammen aus dem EU.L.E.- Institut und aus der Literatur (siehe B\u00fccherliste)<\/b><\/p>\n<p>Ein weiterer Zuordnungsbereich wird deshalb hinzugef\u00fcgt &#8222;Abh\u00e4ngig von der Menge\/Vertr\u00e4glichkeit&#8220; und in der Diskussion werden die Karten neu zugeordnet und diese erl\u00e4utert.<\/p>\n<p><b>Abh\u00e4ngig von der Menge\/Vertr\u00e4glichkeit<\/b><\/p>\n<ul>\n<li><b>Rohkost<\/b> Rohkost wird nicht mehr von jedem vertragen. Unser Darm ist an gekochte Lebensmittel angepasst (langer D\u00fcnndarm \u2013 kurzer Dickdarm). Die Vitamine werden deshalb meist unverdaut wieder ausgeschieden.<\/li>\n<li><b>Gem\u00fcse<\/b> Nicht jeder vertr\u00e4gt jedes Gem\u00fcse. Auf Vorlieben und Abneigungen sollte geachtet werden, da nicht jeder alle Enzyme zum Abbau der N\u00e4hrstoffe und Gifte hat.<\/li>\n<li><b>Obst<\/b> Wer Obst nicht mag und es nur deshalb isst, weil es gesund ist, kann mit Unvertr\u00e4glichkeiten &#8222;belohnt&#8220; werden. Manche Menschen vertragen z.B. keine Apfelschalen und sollten die \u00c4pfel deshalb lieber sch\u00e4len. Andere vertragen gar keine \u00c4pfel. Das Essen von \u00c4pfeln ist f\u00fcr diese Personen deshalb auch nicht gesund.<\/li>\n<li><b>Vitamine<\/b> Die Empfehlungen zur H\u00f6he der Vitaminzufuhr \u00e4ndern sich an jeder Landesgrenze. Dies liegt weniger an der Wissenschaft, sondern mehr an dem politischen Einfluss der Vitaminhersteller im jeweiligen Land. Da es viele Nebenwirkungen bei zu hoher Vitaminzufuhr gibt, sollte man damit entsprechend vorsichtig sein.<\/li>\n<li><b>Kaffee<\/b> Nach neuesten Erkenntnissen sollen Menschen, die Kaffee trinken l\u00e4nger leben. Doch Vorsicht: Wer keinen Kaffee mag, sollte ihn deshalb auch nicht trinken. Und wer nachts nicht schlafen kann, sollte mal seinen Kaffeekonsum hinterfragen.<\/li>\n<li><b>Milch\/Milchprodukte<\/b> Viele Erwachsene vertragen keine Milch mehr. Wer nach Milchkonsum unter Bl\u00e4hungen und M\u00fcdigkeit leidet, sollte die Finger davon lassen.<\/li>\n<li><b>Vollkornprodukte<\/b> Getreidepflanzen wollen nicht von uns gefressen werden. Sie bilden deshalb vielf\u00e4ltige Gifte in ihren Randbereichen. Unsere Vorfahren haben sich deswegen viel M\u00fche gegeben den Weizen zu mahlen und die Schale zu entfernen. Heute wei\u00df man, dass z. B. das Lektin im Keimling in der Lage ist die Bauchspeicheldr\u00fcse anzugreifen. Beim Roggen erfanden unsere Vorfahren zur Entgiftung die Sauerteigf\u00fchrung. Die funktioniert auch heute noch, aber nicht besonders gut beim Kunstsauer. Gerste wurde auch von unseren Vorfahren schon zu Bier gebraut und Hafer wurde zu Brei gekocht. Mit den traditionellen Methoden ist man deshalb eher auf der sicheren Seite als mit den modernen Empfehlungen.<\/li>\n<li><b>Butter<\/b> Butter wird \u00fcber den Fettstoffwechsel abgebaut. Sie wird deshalb im Gegensatz zu den anderen Milchprodukten gut vertragen.<\/li>\n<li><b>Fleisch<\/b> Fleisch ist ein wichtiger Eiwei\u00dfspender.<\/li>\n<li><b>Eier<\/b> Eier sind wichtige Eiwei\u00dfspender<\/li>\n<li><b>Spurenelemente<\/b> F\u00fcr Spurenelemente gilt \u00e4hnliches wie f\u00fcr Vitamine.<\/li>\n<li><b>Fett<\/b> Es gibt 16.800 Studien zum Thema Fett, doch nur 17 Studien w\u00fcrden den &#8222;Studien-T\u00fcV&#8220; bestehen, wenn es einen geben w\u00fcrde. Fett macht satt. Wer Fett reduziert und dann Hunger hat, wird auch weiter essen und dann wahrscheinlich sogar mehr. Fettreduzierte Lebensmittel enthalten oft Stoffe (u. a. Glutamat), die Hei\u00dfhungerattacken ausl\u00f6sen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li><b>Fastfood<\/b> &#8222;Schnellzubereitetes Essen&#8220; muss nicht schlecht sein. Hier sollte man genau auf die Zutaten achten. Je mehr Geschmacksverst\u00e4rker, Aromen und Farbstoffe desto bedenklicher.<\/li>\n<li><b>Wasser<\/b> Viel muss nicht immer gut sein.<\/li>\n<li><b>Schokolade, S\u00fc\u00dfigkeiten<\/b><\/li>\n<li><b>Tee<\/b><\/li>\n<li><b>Eis<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Menschen unterscheiden sich nicht so sehr in ihrer Hautfarbe, sondern viel mehr in ihrem Verdauungsapparat. Was f\u00fcr den Einen gesund ist, kann den Anderen krank machen. Hier hilft nur, auf die Bek\u00f6mmlichkeit und Vertr\u00e4glichkeit der Speisen zu achten. Wir haben dazu in unserem Darm ein &#8222;Bauchgehirn&#8220;, dass uns mitteilt, was uns bekommt und was nicht. Dazu hilft es, sich beim Essen Zeit zu lassen.<\/p>\n<p><b>3.Ern\u00e4hrungstipps f\u00fcr Betroffene zum Ausprobieren &#8211; Was sollte man bei der Ern\u00e4hrung beachten, in Kombination mit der Einnahme von Psychopharmaka? Fr. Dr. Freisen berichtet:<\/b><\/p>\n<p>Wie auch bei der Einnahme von Antibiotika sollte man die Psychopharmaka nicht mit Milch einnehmen, da sie die Wirkung beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen. Auch alkoholische Getr\u00e4nke sollten gemieden werden, da sich die Wirkung gegenseitig beeinflussen kann. Kaffee bzw. koffeinhaltige Getr\u00e4nke wie z.B. Cola, schwarzer Tee, Eistee sollten in Ma\u00dfen konsumiert werden, da sie die Wirkung von Psychopharmaka abschw\u00e4chen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Raucher ist wichtig zu wissen, dass der Nikotinkonsum Einfluss auf den Medikamentenspiegel hat. In Kombination mit dem Medikament Leponex besteht eine Vergiftungsgefahr, wenn man w\u00e4hrend der Einnahme den Nikotinkonsum einstellen w\u00fcrde. Alle Arten von Rauschgiften sollen konsequent w\u00e4hrend der Einnahme von Psychopharmaka gemieden werden. Grapefruit und Bitterorangen f\u00fchren dazu, dass der Medikamentenspiegel sinkt, deshalb sollten diese gemieden werden.<\/p>\n<p>Es gibt Neuroleptika, von denen der Psychose-Erfahrene zunimmt wie z.B. Zyprexa, Leponex, Haldol, Benperidol, Risperdal, Seroquel. Es gibt aber auch Medikamente, bei denen man nicht oder kaum zunimmt wie z.B. Solian, Abilify, Zeldox. Es gibt ein Medikament, das sich Topamax (Toparamat) nennt, dass die Gewichtszunahme senken kann. Allerdings wird dieses Medikament von den Krankenkassen nicht bezahlt. Die Neuroleptika greifen in den Zuckerstoffwechsel ein und dies kann Diabetes zur Folge haben und \/oder Bluthochdruck.<\/p>\n<p>Deshalb ist es wichtig bei der Einnahme von Neuroleptika auf die Ern\u00e4hrung zu achten und f\u00fcr ausreichend Bewegung zu sorgen. Eine weitere Hilfe kann der Besuch einer BELA-Gruppe (oder \u00e4hnliches) sein (werden in der RKD) angeboten, in der man lernt besser mit den Hei\u00dfhungerattacken und der Gewichtszunahme umzugehen.<\/p>\n<p><b>Fr.Sieburg berichtet aus Sicht der traditionellen chinesischen Medizin (5-Elemente-Ern\u00e4hrung):<\/b><\/p>\n<p>Fr. Sieburg wies zuvor auf die Bildersprache in der chinesischen Medizin hin, die nicht w\u00f6rtlich genommen werden darf. Man soll im K\u00f6rper die Bildung von &#8222;tr\u00fcben Fl\u00fcssigkeiten&#8220; meiden. Wenn Hitze dazu kommt, kann es zu Verfolgungswahn kommen. &#8222;Tr\u00fcbe Fl\u00fcssigkeiten&#8220; k\u00f6nnen bei manchen Menschen durch Milchprodukte, Rohkost, frisches Brot und Zucker entstehen. Wenn man dicker wird und Wasser einlagert, sollte man auf diese Lebensmittel m\u00f6glichst verzichten. Es hilft u. a. gekochtes Essen, Kr\u00e4uter, Bewegung und ausreichender Schlaf. Hitze kann u. a. durch Stress entstehen.<\/p>\n<p>Manche Menschen vertragen keinen Weizen. Sie k\u00f6nnen schizophren davon werden.<\/p>\n<p>Bestimmte Parasiten in rohem Fleisch (Mettbr\u00f6tchen) k\u00f6nnen Psychosen ausl\u00f6sen. Hier hilft Antibiotika. (Manche Neuroleptika wirken antibiotisch und helfen deswegen dann auch.)<\/p>\n<p><b>Literaturliste<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>&#8222;EU.L.E.N-Spiegel&#8220; www.das-eule-de<\/li>\n<li>&#8222;Wer gesund isst, stirbt fr\u00fcher&#8220; Udo Pollmer, Monika Niehaus<\/li>\n<li>&#8222;Food-Design Panschen erlaubt&#8220; Udo Pollmer, Monika Niehaus<\/li>\n<li>&#8222;Lexikon der popul\u00e4ren Ern\u00e4hrungs-Irrt\u00fcmer&#8220; Udo Pollmer, Susanne Warmuth<\/li>\n<li>&#8222;Lexikon der Fitness-Irrt\u00fcmer&#8220; Udo Pollmer, Susanne Warmuth, Gunter Frank<\/li>\n<li>&#8222;Lizenz zum Essen&#8220; Gunter Frank<\/li>\n<li>&#8222;Fett&#8220; Ulrike Gonder<\/li>\n<li>&#8222;Der Gefr\u00e4\u00dfigmacher&#8220; Ulrike Gonder, Michael Hermanussen<\/li>\n<li>&#8222;Gesund essen und trotzdem krank&#8220; Wolzt, Ring, Feffer-Holik<\/li>\n<li>&#8222;Vitaminschock&#8220; Hans-Ulrich Grimm, J\u00f6rg Zittlau<\/li>\n<li>&#8222;Ern\u00e4hrung nach den F\u00fcnf Elementen&#8220; Barbara Temelie<\/li>\n<li>&#8222;\u00dcbergewicht und seine seelischen Ursachen&#8220; Doris Wolf<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Protokoll des Psychoseseminars vom 20.05.2009 von 19.00 \u2013 21.15 Uhr Protokollant\/in: Fr. 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